Faire Globalisierung - Soziale Verantwortung

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Hintergrundinfos zu UNAMG und zur Globalisierung

Globalisierung und soziale Verantwortung, beispielsweise in Form der Wahrung der Menschenwürde, der Förderung von Umweltverträglichkeit und der Verhinderung von Kinderarbeit, schließen sich nicht aus. Die Theorie der komparativen Kostenvorteile besagt, dass in einer globalisierten Wirtschaft jedes Land den Teil der Güter- und Dienstleistungsproduktion übernehmen soll, den er am besten im Stande zu leisten ist. Es kann demnach nicht darum gehen, Globalisierung zu verhindern, sondern darum, sie fair zu gestalten. Dass sich arbeitsintensive Produktion von Sportartikeln aus den Bereichen Windsurfing, Kitesurfing, Funsport oder Wassersport allgemein in so genannte Billiglohnländer in Asien wie Sri Lanka, China, Taiwan und Indien verlagert, hat somit seine Berechtigung. Keine Berechtigung jedoch hat es, Menschenrechte durch Kinderarbeit, unzumutbare Arbeitsbedingungen und Dumpinglöhne in gleichem Zug zu tolerieren. Der Anteil der Löhne am Einkaufspreis von Importen ist verschwindend gering, und wer hier auf den Preis drückt, spart zwar am Einkaufspreis, jedoch ebenso an Sozialverträglichkeit und Nachhaltigkeit - und damit an der Menschlichkeit und der Zukunft. Ein Corporate Social Responsiblity (CSR) Konzept für Unternehmen steigert darüber hinaus den Wert ihrer Marken, ihre Glaubwürdigkeit und ihr Ansehen. Somit ist die freiwillige Selbstverpflichtung dazu, soziale Verantwortung zu übernehmen, gar ein Mehrwert für Unternehmen und stellt einen echtes Verkaufsargument dar, das einen Wettbewerbsvorteil bringt.

UNAMG fordert Windsurfer und andere Wassersportler dazu auf, beim nächsten Materialkauf auf das Vorhandensein des UNAMG Gütesiegels, das für fairen Handel und eine Fairness in der Produktion sowie für Umweltverträglichkeit steht, zu achten. Freihandel lässt sich nicht stoppen. Lassen Sie uns die Herausforderung des 21. Jahrhunderts, moralisch, sozialverträglich und menschenwürdig gestalten, auf dass auch Globalisierungsgegner zu reflektierenden Globalisierungskritikern und interventionsbereiten und aktiven Globalisierungsgestaltern werden.

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